Erfahrungsbericht Gesine Osthold

Erfahrungsbericht Gesine Osthold

Verkauf Grundstück im El Paraiso Verde

Rückzahlung Kaufpreis

Mein Mann und ich haben vor einem Jahr ein Grundstück im El Paraiso Verde erworben. Es war eher die Entscheidung meines Mannes, da er gerne im Garten werkelt. Ich als ausgemachter Stadtmensch (ich wollte immer in Paris wohnen…) hatte eher Zweifel an diesem Projekt. Und so ist es gekommen: Mein Mann hat nachgegeben und wir haben uns entschlossen, das Grundstück wieder zu verkaufen, um eine stadtnähere Lösung zu finden.

Da man mit Erwin und Sylvia Annau immer gut und ehrlich reden kann, habe ich unser Anliegen vorgetragen und um Verständnis für meine persönliche Lage gebeten. Und in der Tat lief alles absolut problemlos. Erwin hat sich um einen Interessenten für unser Grundstück bemüht und – um den Weiterverkauf zu beschleunigen – unser Grundstück sofort und unproblematisch zurück gekauft und uns das Geld sofort in der von uns gewünschten Form zurück erstattet, auf freundliche Art, ohne jeden Stress.

Unsere Entscheidung, das Grundstück wieder zu verkaufen, ist uns emotional durchaus nicht leicht gefallen.

Wir sind den Annaus sehr dankbar, dass sie die Sache auf so freundliche und unbürokratische Weise gehandhabt haben.

Gesine Osthold, den 10.03.2020

Erfahrungsbericht Hans Gröbmeyer

Erfahrungsbericht Hans Gröbmeyer

Erfahrungsbericht El Paraiso verde

Hallo Leute, möchte heute mal über meine neue Heimat sprechen (schreiben) und wie sich so alles entwickelt hat.

Suche nach einer neuen Heimat

Meine Freundin Martina und ich (Hans) waren schon länger mit der Situation in Deutschland und Europa unzufrieden. Besonders der beginnende Sozialismus, die entstehende Planwirtschaft und die jetzt ausufernde Behördenwillkür (Am eigenen Leib erfahren) waren einfach nicht länger hinnehmbar. Wir suchten also nach einer Alternative im außereuropäischem Ausland. Über viele Länder haben wir wochenlang recherchiert, darunter Kanada USA, Panama, Neuseeland, Australien, Argentinien, Peru und Brasilien. Auf einmal kommt Martina und sagt sie hätte ein Projekt in Paraguay gefunden. Deutsche und Österreicher wollen eine große deutsche Kolonie, genannt „El Paraiso Verde“ errichten.

Skepsis ist angesagt

Meine anfängliche Skepsis war groß und wie in solch weitreichenden und schwierigen Entscheidungen üblich informierte ich mich nicht nur bei den Machern (EPV) sondern auch bei den Gegnern dieses Projektes um die Stichhaltigkeit der Argumente zu überprüfen.

Die Gegner von EPV konnten uns in keiner Weise überzeugen und so meldeten wir uns für eine Investorenreise an (wir wollten es wenigstens gesehen haben).

Unsere Reise begann am 02.05.2019. Wegen eines Streiks der französischen Fluglotsen verpassten wir unseren Anschlussflug in Madrid und wurden über Panama umgeleitet.

Verspätete Ankunft

Wir haben EPV darüber informiert und sie sagten uns wörtlich: „Alles kein Problem, solche Dinge passieren, wir holen euch extra ab“. Am 04.05.2019 sind wir dann um 04:30 früh in Asuncion gelandet. Am Flughafen erwartete uns ein Fahrer, ein Dolmetscher und ein Rechtsanwalt (für evtl. Zollformalitäten). Nach einem gemeinsamen Foto fuhren wir in ein Hotel um zu frühstücken, hinterher ging es weiter nach Caazapa ins Hotel „Las Palmas“ um sich nach der langen Reise frischzumachen.

Die Reisegruppe – „Selberdenker“

Nach einer kurzen Regenerationszeit trafen wir auf die anderen Mitglieder der Investorenreise. Alles sehr sympathische Leute, älter, jüngere, Alleinstehende, Familien mit Kindern vermutlich aus allen Schichten. Wir haben uns mit allen unterhalten und sehr gute Gespräche geführt. So unterschiedlich diese Leute auch sind, es zieht sich wie ein „roter Faden“ durch, es sind allesamt „Selberdenker“.

Menschen die sich nicht vorschreiben lassen wollen was sie zu denken, zu empfinden und zu glauben haben. Wir fühlen uns gut aufgehoben zwischen ihnen und haben kein einziges Mal den Satz gehört: „Was willst du denn uns geht’s doch gut“. Sie wissen einfach, dass die Musik auf der Titanic nicht ewig spielt!

Im Laufe der Investorenreise wurden uns alle Grundstücke und Möglichkeiten vorgestellt und wir haben uns entschlossen ein Grundstück fix zu kaufen und unser Haus darauf zu bauen.

Auf Wiedersehen

Nach einer Woche voller Sightseeing, Grillfesten und Gesangsabenden mussten wir uns wieder nach Hause begeben. Wir wurden mit dem Bus wieder zum Flughafen gebracht und verabschiedeten uns voneinander herzlich.

Zuhause angekommen haben wir erstmal alles „sacken lassen“ viele Eindrücke und vor allem die überaus freundlichen Einheimischen haben uns beeindruckt. In Deutschland wo jeder nur noch gehetzt und getrieben erscheint gibt’s das nicht mehr—leider.

Wir wollten so schnell wie möglich übersiedeln und haben unsere Zelte in Europa so gut es ging abgebrochen. Am 22.02.2020 war es dann soweit und wir konnten mit einem „Oneway-ticket“ starten. Martina und ich sind dann am 23.02.2020 in Asuncion angekommen und wurden vom Flughafen abgeholt. In EPV angekommen stand bereits ein Appartement bereit welches wir, bis unser Haus gebaut ist, bewohnen.

Autokauf mit Hilfe von RELJUV

Herr Henning (Ein Manager von EPV) mit vielen guten Kontakten war uns sehr behilflich beim Autokauf und deren Abwicklung. Jetzt sind wir unabhängig – ein Traum. Wenn wir Spazierengehen   halten immer wieder Einheimische und wollen uns mitnehmen (nett 🙂 ). Sie können sich anscheinend nicht vorstellen, dass jemand freiwillig zu Fuß geht 🙂 .

In der neuen Heimat angekommen

Wir bereuen es absolut nicht uns zu diesem Schritt entschlossen zu haben und freuen uns auf all das was noch kommen wird. Schließlich ist hier viel in Bewegung und am Wachsen.

Wir können jedem nur nahelegen darüber nachzudenken wie viel Freiheit er in Europa noch aufgeben will – für eine angebliche Sicherheit.

Danke an alle welche dieses großartige Projekt ins Leben gerufen und aktiv fortgeführt haben

Mit liebevollen Grüßen

Martina und Hans Gröbmeyer

Erfahrungsbericht Ulrike Schmid

Erfahrungsbericht Ulrike Schmid

7. März 2020

Lieber Erwin

Ich bin gut wieder zu Hause angekommen.

Die (Zug-)Verbindungen nach Italien waren aber bereits eingestellt.

Erfahrungen zu Paraiso Verde: 

Grundstückserwerb als Plan B

Ich hatte eine Investorenreise mit Cedula 2019 gemacht, nachdem ich auf das Projekt im Internet gestoßen bin. Danach war ich fest entschlossen: das ist mein Plan B – und ich habe sofort ein Grundstück erworben.

Die neue Beziehung ändert alles….

Doch wie das Leben so spielt – mein neuer Partner wollte nichts von Paraguay wissen – er hatte sogar Bedenken, dass mir da das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Ich bin dann trotzdem zu einer 2. Reise aufgebrochen und wollte ursprünglich das Grundstück bepflanzen und ein kleines Haus darauf stellen lassen, damit wir in Notzeiten eine Ausweichmöglichkeit haben.

Ich habe dann erst hier mit dem Abstand zum Alltag realisiert, wie sehr das unsere Beziehung belastet, wenn ich mit meinen Gedanken und Plänen zu einem Großteil nicht mehr in Europa bin.

Ein offenes und ehrliches Gespräch mit Erwin

Mein Zwiespalt zwischen Partnerschaft und Sicherheit war dann auch Thema mit Erwin, als er sich erkundigte, wie es mir geht.

Es war er, der mir dann geraten hat, El Paraiso Verde vorerst einmal ganz aufzugeben, um meine Partnerschaft nicht zu gefährden.

Eine prompte, pragmatische und unbürokratische Lösung

Ich habe dann innerhalb von 2 Tagen das gesamte Geld (Grundstückskauf + Depot) – bis auf den letzten EURO bekommen. Erwin hat nicht mal etwas für den erneuten Aufwand verlangt!

Das ist ein Entgegenkommen! Versucht mal in Europa einen Grundstückskauf nach einem Jahr rückgängig zu machen! Erwin ist ein Geschäftsmann und Top-Verkäufer – hat sich aber dabei seine Empathie und Menschlichkeit bewahrt. Auch habe ich erlebt, wie zu jedem Problem sehr zeitnah nach einer Lösung gesucht und die auch gefunden wurde.

So bleibt mir nur noch – ihm, seiner Frau, der gesamten Mannschaft und dem Projekt – alles, alles Gute und viel Erfolg zu wünschen.

– Und ich bin dankbar, dass ich gerne wieder gesehen bin, wenn sich an meiner bzw. der europäischen Situation etwas ändern sollte.

Danke!  Ulrike aus Kärnten

Nachtrag 9.3.2020:

In Paraguay hat es sich für mich richtig angefühlt, mit meinem ganzen Herzen nach Europa zurückzukehren. Jetzt – schon nach 2 Tagen – bringt die rasante Entwicklung in Europa meine Ängste wieder an die Oberfläche….. – ich hoffe für mich, dass diese ganze Rückabwicklungsaktion nicht ein Fehler war…

Liebe Ulrike, Vielen Dank für Deine Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit Deiner persönlichen Situation. Und vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Wir werden, sollte dies nötig werden, für Dich ein Stück Land im El Paraiso Verde finden.  Erwin Annau

Super-Service beim Autokauf im El Paraiso Verde!

Super-Service beim Autokauf im El Paraiso Verde!

Gerade angekommen…… ein neues Auto muss her

Gerade mal eine Woche nach der Übersiedlung ins El Paraiso Verde sollte ein neues Auto her. Wir haben keine Ahnung von Pickups, Allradantrieb, KFZ-Anmeldung, Notarangelegenheiten, Versicherungen und den üblichen Gepflogenheiten des Landes, und das bei NULL Spanischkenntnissen – ein schier unmögliches Unterfangen. Hilfe musste her!

Erwin und Sylvia Annau helfen sofort

Wir bekamen noch am selben Tag (Mittwoch) einen Termin mit Erwin und Sylvia. Auf unsere Anfrage bezüglich eines Autokaufs stellte Erwin Annau uns seinen persönlichen Assistenten, Señor Henning für den Autokauf zur Seite. Henning ist in Paraguay aufgewachsen. Er spricht Spanisch, Guarani und zudem einwandfreies Deutsch. Darüber hinaus hatte er jahrelang mit Autos beruflich zu tun und kann fachlich sehr kompetent beraten, wie sich später herausstellte.

Am Donnerstag hatten wir bereits einen Termin mit  Henning zur Besprechung unserer Wünsche. Schon am Samstag wollten wir in der Nähe von Villarrica einen Händler des Vertrauens aufzusuchen. Der Händler teilte uns aber mit, dass er just am Samstag seine Jahresinventur machen und somit geschlossen sein würde.

….und dann ging alles noch viel rascher……

Als wir diesen Sachverhalt Erwin und Sylvia Freitag vormittags mitteilten, schlug Erwin zu unserer großen Überraschung vor, noch am selben Nachmittag das Auto zu kaufen!

Erwin stellte dazu Henning vom Dienst frei.

Das von der RELJUV in Verwahrung genommene Geld  für den Autokauf erhielten wir zu unserem Erstaunen augenblicklich in bar ausgehändigt.

Später wurde uns klar, dass die Barzahlung in Guarani einen erheblichen Einfluss auf die Verhandlungen des Verkaufspreises haben kann……

Mit einem Rucksack voller Geld und guten Ratschlägen machten wir uns Freitag mittags auf den Weg. Auf der Fahrt zum Händler instruierte Señor Henning uns genauestens, wie wir uns zu Verhalten haben um ihn bei den Verhandlungen zu unterstützen. Beim Händler angekommen konnten wir der fachlichen Kompetenz von Erwins persönlichen Assistenten profitieren.

Autokauf mit Hilfe des Spezialisten im El Paraiso Verde – ein Erlebnis!

Henning klärte uns genau über Vor- und Nachteile der einzelnen Marken auf. Seine Beratung berücksichtigte zudem auch, das wir als Ehepaar in einigen Bereichen unterschiedliche Wünsche an unser Auto stellten. Señor Henning erwies sich in diesem Punkt als sehr einfühlend und gab uns nach seinen Erklärungen immer wieder genügend Raum für eine Besprechung unter vier Augen indem er sich diskret im Sichtkontakt befindlich zurückzog und abwartete, bis wir uns einig waren. Das haben wir sehr zu schätzen gewusst!

Er brachte zudem die Tatsache der Barzahlung zum günstigsten Zeitpunkt in die Verhandlungen ein, sodass wir unseren Traumwagen, der erheblich über dem von uns gesetzten Limit angeboten wurde, dennoch erhalten konnten. Wir hätten ihn uns sonst nicht leisten wollen.

Wir waren sehr erstaunt darüber, dass es ihm gelungen ist, den Preis derart herunter zu handeln. Wir müssen schon sagen, dass er hart und geschickt gepokert hat!

Fazit: 

Mittwoch zum Kauf entschlossen, Donnerstag mit Erwin und Sylvia besprochen, Freitag eigenhändige Überführung des neu erworbenen Fahrzeuges ohne Nummernschilder (mit den erforderlichen Papieren für die Polizei),  mit einmonatiger Vollkaskoversicherung und allem erforderlichen Schnickschnak (inklusive den Vorbereitungen für den notariellen Kaufvertrag, wie in Paraguay üblich) bis vor unser Appartement.

So saßen wir am Abend mit viel Dankbarkeit (über die Leitung des El Paraiso Verde und das gesamte Service-Team), mit einem breitem Grinsen im Gesicht auf unserer Veranda und genossen den prächtigen Sonnenuntergang, in dem Bewusstsein, hier auf dem Platz in guten Händen zu sein.

Ach ja, wir hatten uns auf „Tranquilo“ eingestellt und haben erfahren, dass die Dinge auch einen anderen, als den erwarteten Verlauf nehmen können!

Wenn es mal drauf ankommt wird hier ordentlich Gas gegeben!

Somit an dieser Stelle noch einmal konkret:

Vielen, vielen Dank!

Uwe

(zufriedener Neusiedler seit einer Woche in El Paraiso Verde)

 

Erfahrungsbericht Dr. Kerstin Hübner-Christenson

Erfahrungsbericht Dr. Kerstin Hübner-Christenson

Zweiter Besuch im El Paraiso Verde – Wir sind gespannt, was sich wohl verändert hat….

Die Februar-Investorenreise 2020 ist unser zweiter Aufenthalt in Paraguay. Das erste Mal haben wir das Paraiso Verde im Mai 2019 besucht. Es ist ein gewaltiges Projekt, das Erwin und Sylvia Annau da in Angriff genommen haben. Und wir sind neugierig, was in den letzten neun Monaten geschehen ist. Um es gleich vorweg zu nehmen: viel hat sich verändert, sehr viel.

Die Straßen-, Damm- Seen- und Kanalbauarbeiten haben enorme Fortschritte gemacht, unzählige Pflanzen sind gesetzt worden, die im Moment zwar noch klein sind, sich im paraguayischen Klima aber bald zu meterhohen Bäumen entwickeln werden.  Eine erste Siedler-Community wohnt bereits vor Ort, einige schon im fertigen Haus, andere legen selber Hand an, unterstützt von heimischen Bautrupps, wieder andere halten nur ein Auge auf den Baufortschritt und wohnen in einem der drei Hotelblocks oder im Containerdorf.

Erster Besuch auf unserem Grundstück in Paraguay

Unser Grundstück erwartet uns frisch gemäht und abgesteckt, damit wir leichter die Entscheidung treffen können, wo genau unser Haus entstehen soll. Erwin bringt uns persönlich im Pickup zu unserem Grundstück und obwohl es am Vortag stark geregnet hat, ist die Straße trocken und sehr gut befahrbar. Kaum ausgestiegen haben wir aber ganz schnell an jedem Bein einen drei Kilo schweren roten Lehmklumpen – eine gute Motivation, schnell eine stabile Bepflanzung und ein gutes Gras herzustellen!

Die Tage vergehen bei spannenden und informativen Gesprächen, Erwin und Joshua beraten uns bei der Gestaltung unseres künftigen Hauses,  Sylvia lässt uns bereitwillig im eigene Haus Anregungen holen, Juan erzählt über Land und Leute,  Rita führt uns durch die Baumschule und erklärt uns die Besonderheiten der Gewächse, Henning macht mit uns eine Tour durch die Nachbarschaft und Andreas zeit uns später in Asuncion wo man was bekommt.

Gourmet-Küche für jeden Geschmack

Zwischendurch köstliche Mahlzeiten – es gibt auch immer eine vegetarische Variante – meistens unter den uralten Bäumen des Madonnenwaldes.

Unter Mittag kann es schon mal recht heiß werden – da hilft ein kühles Bad in einem der Seen oder eine kleine Siesta in einer Hängematte unterm Mangobaum.

Daueraufenthaltsgenehmigung mit VIP- Betreuung

Da wir diesmal die Cedula (die lebenslängliche Aufenthaltsbewilligung) machen, sind wir insgesamt drei Tage mit den Ämterbesuchen und Formalitäten beschäftigt. Überall  hin werden wir begleitet, erwartet, freundlich empfangen – es läuft alles wie am Schnürchen.

Es gibt noch so viel im El Paraiso Verde zu erleben…

Am letzten Tag im Paraiso Verde stellen wir fest, dass wir gar nicht dazu gekommen sind, die bereits vorhandenen alternativ-medizinischen Behandlungen auszuprobieren!

Die Entscheidung steht fest:

beim nächsten Mal werden wir länger bleiben!

Dr. Kerstin Hübner-Christenson, Wien

Erfahrungsbericht Daniela Jost

Erfahrungsbericht Daniela Jost

2 Jahre Wachstum des El Paraiso Verde

Gemischte Gefühle beim ersten Besuch – Frühjahr 2018 – Inforeise

Ich möchte euch gern an meinen Erfahrungen im El Paraiso Verde teilhaben lassen. Im Frühjahr 2018 war es, als ich die Investorenreise machte. Und ich muss zugeben, es waren gemischte Gefühle, die mich begleiteten. Da war zum einen die Begeisterung, welche die Videos über das Projekt in mir geweckt hatten, zum anderen aber auch ein gesundes Misstrauen. Mich schreckte vor allem die für mich gefühlt sehr offensive Verkaufsstrategie ab und so war ich gespannt, mir selbst ein Bild machen zu können.

Als ich auf die Reisegruppe traf, war ich sofort vom Spirit dieser wunderbaren, ähnlich tickenden Menschen angetan. Es war einfach herrlich, auf Gleichgesinnte zu treffen. Auch vom unbedingten positiven Spirit der ersten „Pioniere“ war ich unfassbar begeistert. Ab der ersten Sekunde waren es die Menschen, die für mich das Projekt ausmachten. Skeptisch allerdings blieb ich, was die wirklich visionären Pläne von Sylvia und Erwin Annau betraf.

Die Idee eines Gesundheitszentrums, eines eigenen Jugenddorfes, einer Schule, von gesunden Restaurants, einem Baumarkt etc. klangen beeindruckend. Doch ich schaute auf weites unbebautes Land. Natur, wohin das Auge reichte. Die Begeisterung, die durch die wunderbaren Menschen, auf die ich traf, geweckt wurde hielt an. Doch ebenso die Skepsis, was die Umsetzung der Idee betraf.

Erleben der Pionierzeit – Wohncontainer

Im Folgenden hatte ich das Glück, den Verlauf immer wieder durch Besuche und nicht nur über Videos verfolgen zu können. Ich bewunderte die Menschen, die es tatsächlich aushielten, über Monate in Containern zu leben und für eine Idee zu arbeiten, die für mich weit in der Ferne lag. Ich selbst war nach drei Nächten in solch einem Wohncontainer bereits durch mit diesem Abenteuer. Es schien nach wie vor von außen betrachtet eher langsam voran zu gehen.

Überraschung Januar 2019 – ein „echtes Appartement“ – Blick hinter Kulissen

Umso überraschter war ich, als ich nun im Januar 2019 wieder zu Besuch ins El Paraiso Verde kam: Es standen nun tatsächlich mehr Häuser als ich je erwartet hätte. Und siehe da: Ich konnte die Nacht in einem echten Appartement statt in einem Wohncontainer verbringen!

Richtig nett eingerichtet haben wir dort eine Wohlfühlnacht verbracht und uns von Sylvia und Erwin den Baufortschritt und den neuen Typ Willkommenshaus zeigen lassen. Es hatte sich wahrlich viel verändert seit dem Frühjahr 2018. Bereichernd war für mich vor allem, einmal die beiden Köpfe hinter dem Projekt etwas näher kennenlernen zu können. Viele Vorgehensweisen, die auf den ersten Blick etwas seltsam erschienen, machten durch ein Verständnis der Hintergründe plötzlich Sinn.

Beispielhaft der Aspekt, dass man nicht mal so eben als Besucher, sondern immer nur im Rahmen einer Investorenreise kommen konnte. Nur mal eben auf Besuch, so ohne die Hintergründe zu kennen, würde man wahrscheinlich tatsächlich eher verschreckt sein beim Blick auf das noch immer weite Land. Ich weiß, dass es viele kritische Meinungen über das El Paraiso Verde gibt und ich selbst hatte auch immer wieder so meine Zweifel.

Es scheint einfach zu groß … Doch nach diesem  Besuch muss ich gestehen, dass ich mit dem Gedanken heimfuhr, ob ich dem Projekt über meinen leisen Zweifel nicht doch auch oft Unrecht getan hatte. Ich zolle Menschen  wie Sylvia und Erwin, die sich über einen solchen Zeitraum durch so viele Unwegsamkeiten gebissen haben, meinen Respekt. Und vielleicht ist es wie bei allem im Leben: Es gibt unendlich viele Farbabstufungen zwischen schwarz und weiß. Nichts ist nur hell oder nur dunkel.

Das Hermetische Prinzip

Das hermetische Prinzip der Polarität lehrt uns „Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Gleich und Ungleich sind dasselbe. Gegensätze sind ihrem Wesen nach identisch.“ Es gibt kein Licht ohne Schatten und keinen Schatten ohne Licht. Man könnte auch sagen: Jede Wahrheit ist immer nur die halbe Wahrheit. Wir werden kein Projekt – weder hier in Paraguay noch irgendwo sonst auf der Welt – finden, welches keine Polaritäten aufzeigt.

Und sind es nicht gerade diese Polaritäten, an denen wir letztlich wachsen? „Ohne die Dunkelheit kann man die Sterne nicht sehen.“

Ich wünsche dem El Paraiso Verde von Herzen, dass es in naher Zukunft in seinem ganzen Licht erstrahlen möge.

Daniela Jost

 

Liebe Daniela, vielen, herzlichen Dank für Deinen Bericht, 

Ja, so ist das. Wir haben alles getan, so gut wie wir es eben konnten, um diese Vision in die Realität umzusetzen. Mehr können wir nicht und weniger wollen wir nicht. 

Erwin und Sylvia Annau

 

Erfahrungsbericht Steffi und Sebastian Zehner

Erfahrungsbericht Steffi und Sebastian Zehner

Unser Dank an Euch

Liebe Sylvia, lieber Erwin,

wir sind im El Paraiso Verde angekommen. Wir haben es tatsächlich früher geschafft, als wir eigentlich vor der ersten Reise gedacht haben. Zurück in Deutschland war für uns klar, dass wir so schnell als möglich zu Euch kommen möchten und wir haben alles dafür getan, um dies zu realisieren.

Sofort im PIRA TAVA Appartement wohnen, bis das eigene Haus fertig ist

Nun sind wir als Familie mit zwei kleinen Kindern seit guten zwei Monaten im El Paraiso Verde und wohnen in einem Appartement bis wir in unser eigenes Haus einziehen können. Die Zeit vergeht sehr schnell, denn wir kümmern uns um unsere Kinder, möchten das Land und die Umgebung kennenlernen sowie unsere Planung für das Grundstück und den Hausbau zu Ende bringen. Vieles ist auch für uns Neuland und ein interessantes Abenteuer.

Erstens kommt es anders….

Oftmals haben wir gewisse Vorstellungen und manchmal kommt es anders als man denkt aber es ist trotzdem gut, wenn nicht sogar besser, sobald man einmal genauer reflektiert. Wir haben in der kurzen Zeit schon einiges unternommen, um selbständig in Paraguay klarzukommen.

Ankunft und Cedula

Wichtig ist aber auch, dass wir uns hier im El Paraiso Verde immer sehr gut aufgehoben und willkommen fühlen. Das begann schon am ersten Tag, als wir von Euch am Flughafen empfangen wurden. Wir bekamen anschließend die Cedula überreicht und wir konnten direkt unsere Einlage bei der Nationalbank abholen. Hinterher wurden wir ins El Paraiso Verde gefahren und durften sofort in unser Appartement einziehen. Es hatte leider noch die Küche gefehlt aber am wichtigsten war für uns nach der langen Reise erst einmal das Bett und alles andere kommt später.

Gourmet-Küche im El Paraiso Verde

Anfangs haben wir vorne in der Küche gegessen und da kann man ruhig mal ein Lob an die Damen aussprechen. Das Essen schmeckt sehr gut und man fühlt sich wohl in dieser netten Atmosphäre. Ich denke dies bekommen sie öfters zu hören. Inzwischen ist unsere eigene Küche fertig und wir kochen selbst aber kommen trotzdem immer wieder mal zurück.

Einbringen in die Gemeinschaft und Aufbauen einer Existenz als Selbständige

Stefanie konnte sich überraschend schnell im Gesundheitszentrum einarbeiten und hat inzwischen sogar schon eine Stammkundschaft, denen sie erfolgreich bei ihren Schmerzen helfen kann. Außerdem wurde heute ihre eigene neue Massageliege angeliefert. Ihre Patienten werden sich bei der nächsten Behandlung sicherlich darüber freuen. Ich kümmere mich derweil um unsere Kinder und finalisiere unsere Planungen für das Grundstück und Wohnhaus. Inzwischen haben die Baggerarbeiten auf unserem Grundstück begonnen und wir freuen uns sehr darüber, dass ihr solch große Bemühungen an den Tag legt, damit wir so schnell als möglich in unser eigenes Haus einziehen können. Unser Hausplan steht kurz vor der Freigabe und wir freuen uns schon wahnsinnig auf den Baubeginn.

Die Gemeinschaft El Paraiso Verde wächst rasch

Es kommen immer mehr Menschen ins El Paraiso Verde und es entsteht eine schöne Gemeinschaft von Menschen mit denen man gerne Zeit zusammen verbringt. Man erledigt gemeinsam Einkäufe in Caazapa oder Villarrica. Es entsteht ein toller Austausch und das ist sehr wichtig, gerade am Anfang in einem neuen Land. Wir möchten Euch hiermit nochmal unsere Dankbarkeit aussprechen für die Gründung dieses Projektes und für Euren täglichen Einsatz im alltäglichen Wahnsinn.

Wir denken, dass wir alle eine wunderbare Zukunft im El Paraiso Verde haben werden und was in den letzten Jahren bereits erreicht wurde ist erstaunlich. Ich fahre immer wieder gerne mit dem Motorrad von Pira Tava raus ins gesamte EPV Gelände und schaue mir die Fortschritte direkt vor Ort an. Dies ist etwas ganz anderes als über die Ferne aus Deutschland an Informationen zu gelangen. Es ist bedeutend wichtig hier vor Ort zu sein. Wir bereuen es jedenfalls nicht, dass wir jetzt schon im El Paraiso Verde leben, wir lieben es und fühlen uns wohl. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer und wir sind in Kontakt mit einigen Menschen, die ebenfalls bald hierher kommen werden. Sobald die neuen Häuser fertig sind, wird es meiner Meinung nach Schlag auf Schlag gehen mit den Neuankömmlingen.

Nochmals vielen lieben Dank an Euch und das gesamten Reljuv Team. Ihr leistet großartige Arbeit. Wir können leider gar nicht alles in Worte fassen aber ich denke, dass ihr selbst spürt, wie gut es uns hier geht.

Liebe Grüße

Stefanie und Sebastian mit Kindern

 

Erfahrungsbericht Helmut Pilhar

Erfahrungsbericht Helmut Pilhar

Liebe Freunde der Germanischen Heilkunde, Liebe El Paraiso Verde Fans!

Mein Name ist Helmut Pilhar. Ich bin aus Österreich hierher nach Paraguay ins El Paraiso Verde übersiedelt. Das erste Mal war ich im September 2018 mit meiner Frau hier. Wir absolvierten die Informations-Reise, bei der alle Amtswege für die Ausstellung unserer Daueraufenthalts-Genehmigung und des Paraguayischen Personalausweises (Cedula) innerhalb einer Woche erledigt wurden.

Erfahrungen im El Paraiso Verde, Paraguay

Bei dieser Reise konnten wir den ersten Eindruck von Paraguay und El Paraiso Verde, dem größten Projekt Südamerikas, sowie von den beiden Gründern Dr. Erwin und Sylvia Annau gewinnen und unsere Erfahrungen mit dem wunderschönen Erholungsgebiet und den Menschen hier machen.

El Paraiso Verde ist eine vorwiegend von Deutschsprachigen besiedelte Kolonie in Gründung. Kolonien haben in Paraguay weitgehende, rechtliche Autonomie. Ein Umstand, der für mich, der ich meine persönliche „Freiheit durch Auswandern“ in Paraguay suchte, immense Bedeutung hat.

Ich war anschließend im Februar und im Mai 2019 nochmals auf Besuch und bin seit Ende September 2019 permanent ins El Paraiso Verde ausgewandert. Meine Frau wird im März 2020 hierher auswandern.

Aufenthaltsgenehmigung und eigener Betrieb im El Paraiso Verde

Februar 2019 hatte ich meine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. Mittlerweile habe ich eine Steuernummer für mein Einzelunternehmen und ein Bankkonto. Der Spitzensteuersatz in Paraguay liegt bei lediglich 10%. Man kann überdies fast alle Ausgaben steuerlich absetzen.

Wirtschaft, Währung und Bewohner

Ich erlebe El Paraiso Verde seit einem Jahr hautnah. Die Projektbetreiberin RELJUV S.A. ist über die Landesgrenzen von Paraguay hinaus bekannt.  Für die arme Region um Cáazapa ist sie der wichtigste Wirtschaftsmotor. Die Währung in Paraguay – der Guarani – existiert seit 1945 (Deutschland hat seit damals schon die 3. Währung). Der Guarani ist die stabilste Währung des Kontinents. Die Einheimischen achten uns. Sie sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Paraguayische Volk soll angeblich das glücklichste der Welt sein. Das kann man hier sehen und miterleben.

Hauspläne und Hausbauten

Als ich das erste Mal vor einem Jahr hier her kam standen zwar bereits die ersten Gästehäuser nahe der Nordgrenze in Pira Tava, aber am Gelände selbst, auf dem später die Stadt YPY entstehen soll und 5000 Menschen leben werden, stand kein einziges Haus.

In einer unglaublichen Geschwindigkeit wurden zuerst Straßen, Kanäle und Seen gebaggert. Fast „rund um die Uhr,“ Tag ein, Tag aus, auch am Samstag, Sonntag und an Feiertagen fuhren LKWs und gruben die Bagger. Mittlerweile sind über 40 km Straße, samt Kanäle fast fertig und es stehen die ersten zwei Häuser am Gelände. Eines davon ist meines. In den nächsten Wochen kann ich einziehen.

Die Bauzeit betrug circa ein halbes Jahr. Das von der RELJUV S.A. gebaute Haus ist sehr schön und entspricht europäischen Standards. Das Klima hier ist subtropisch, was bedeutet, dass es zwar mal gegen 0 Grad gehen kann, aber nicht friert. Fauna und Flora sind natürlich entsprechend anders als bei uns, was auch seinen Reiz hat.

Mein Tagesablauf  – in Freiheit leben im El Paraiso Verde

Das Leben hier ist für unsere Maßstäbe relativ billig. Ich schätze, dass man hier nicht mehr als € 1000 pro Nase benötigt, um wirklich gut leben zu können. Allerdings sollte man nicht mit leeren Händen nach Paraguay kommen. Ein völliger Neubeginn ist in Hinblick auf das Geldverdienen sicher nicht einfach. Überhaupt muss der Schritt auszuwandern und Europa den Rücken zu kehren, wirklich gut überlegt sein. Überstürzen sollte man nichts!

Meine Zeit verbringe ich hier mit einem morgendlichen Spaziergang bei Sonnenaufgang, der seine Reize hat. Nach dem Frühstück wird etwas gearbeitet. Das Mittagessen ist oft ausgesprochen köstlich.  Man muss eine solch gute Küche in Paraguay erst einmal finden!

Am Nachmittag ist Badezeit im Baggersee. Das Wasser ist vom Lehm gräulich, macht aber die Haut seidenweich. Vor allem ist das Wasser im Sommer badewannenwarm! Wenn man ins Wasser steigt meint man wirklich, man wurde in eine gut temperierte Badewanne steigen. Taucht man allerdings ca. 1m unter Wasser, ist das Wasser sehr kalt. Wechselbad-Kuren im See – einzigartig auf der Welt.

Am  Nachmittag widme ich mich  zur Zeit der Gartengestaltung. In Kürze werde ich das erste Gemüse anbauen und die ersten Bäume setzen. Ziel ist es, so weit als möglich autark zu werden. Selbstverständlich werden wir uns auch Wachteln zulegen, um über die Eier unseren Eiweißbedarf zu decken. Außerdem halten uns die Wachteln auch die Insekten am Boden vor dem Haus fern.

Der Abend im EPV bietet ein Spektakel am Himmel mit einer blutrot untergehender Sonne. So etwas kenne ich aus Österreich nicht. Da das Land hier sehr flach ist, reicht das Firmament 100e Kilometer. Abendsonne und manchmal Wolken liefern ein Farbenspiel das nur ein Maler wiedergeben kann. Einfach bezaubernd.

In etwa 10 km Entfernung liegt die Stadt Cáazapa, wo man einkaufen und verschiedene Wege erledigen kann. Das EPV selbst liegt im Grünen, abseits der Hauptstraßen.

Saubere Luft, sauberes Wasser, gutes Essen, kein Elektrosmog

Seit ich hier bin, habe ich am Himmel noch kein Linienflugzeug, geschweige Chemtrails gesehen. Wir liegen wirklich abseits der „Pfade der Zivilisation.“

Im EPV wird es auch keine Handymasten oder gar 5G geben. Später soll jeder Haushalt einen Glasfaseranschluss haben. Die derzeitige Internetverbindung ist derzeit noch etwas holprig, wenn sie aber funktioniert, haben wir 60 MBits und mehr.

Das Wasser kommt aus über 100 Metern Tiefe und hat Mineralwasser-Qualität.

Es wird in Paraguay sehr viel Fleisch gegessen, vor allem Rind und Huhn. An den häufigen Grillabenden kann man richtig „völlern“. Das Obst ist ein Genuss. Im Moment werden gerade die Mangos reif. Meine absolute Lieblingsfrucht ist die Papaya. Einfach köstlich! Und alles wächst in Paraguay in einer Geschwindigkeit, bei der man fast zusehen kann.

Sicherheit – rechtlich und faktisch – Autarkie

In Paraguay kann man praktisch nicht enteignet werden. Ich habe einen Notarvertrag für mein Grundstück, der als Grundlage für die Eintragung im Grundbuch verwendet wird. Der Eintragungsprozess im Grundbuch von Caazapa hat schon begonnen, wird aber aufgrund der schieren Menge and Grundstücken (über 1500!) noch 1-2 Jahre dauern.

Der Vertrag ist jedoch bereits im Notar-Register registriert. Niemand kann über mein Grundstück einen anderen Notarvertrag abschließen.

Für die Sicherheit vor Ort sorgen unsere bewaffneten Sicherheitskräfte, geführt von zwei Armee-Obersten.

Geplant ist auch vom Strom unabhängig zu werden. Die neuen Ansätze bei der Photovoltaik sehen vielversprechend aus. Als Techniker finde ich dieses Thema natürlich besonders spannend.

Wenn man hier nicht enteignet werden kann und man sich selbst versorgen kann, was soll dann noch schief gehen?

Meine Erfahrungen in Europa und in Paraguay, im El Paraiso Verde

Ich fürchte, dass Europa dasselbe Schicksal ereilen wird, wie es Südafrika widerfuhr. Für uns Weiße wird das den Verlust von viel Lebensqualität bedeuten, wenn es vielen von uns nicht sogar das Leben kosten wird. Schaut runter nach Südafrika und ihr versteht meine Sorgen.

Ich habe hier wirklich ein Grünes Paradies gefunden und kann mein Glück gar nicht fassen. Noch vor zwei Jahren wusste ich nicht, wie ich weiter meiner Berufung zum Dozenten für Germanische Heilkunde nachgehen sollte. Hier in Paraguay – speziell im EPV – scheint es, als könnte der Traum wahr werden, die Germanische Heilkunde legal zu praktizieren, samt schulmedizinischer Notfallmedizin. Nach Etablierung der legalen Anwendung dieser Heilmethode können Therapeuten ausgebildet werden. Zentraler Fokus des El Paraiso Verde ist das Gesundheitszentrum, welches offiziell am 16.1.2020 unter der ärztlichen Leitung von Prim. Dr. Robert Kowarik eröffnet wurde.

Paraguay ist alternativen Heilmethoden offen gegenüber. Man erkennt das Problem, dass die Schulmedizin immer mehr Geld verschlingt – bei immer weniger Erfolgen.

Paraguay kennt keine Impfpflicht. Es obliegt der persönlichen Entscheidung des Einzelnen, ob er sich impfen lassen will und – noch wichtiger – hier in Paraguay entscheiden die ELTERN, ob sie ihr Kind impfen lassen. Damit bekommt „Freiheit durch Auswandern“ eine ganz neue Bedeutung!

Zu meiner Frau sagte ich immer, dass wir hier unser „Leben 2.0“ starten können. Ich bin zuversichtlich, dass dies auch gelingen wird.

Für diesen, real gewordenen Traum, möchte ich mich ganz besonders bei Sylvia und Erwin Annau bedanken und selbstverständlich auch bei Dr. Juan Buker, dem Vorstands-Vorsitzenden und Dr. Luis Cartes, dem 2. Vorsitzenden. Last but not least bedanke ich mich auch beim gesamten Reljuv-Team, das hier wirkliche gute Arbeit leistet. Ihr alle habt mir Hoffnung gegeben. Danke!

Euer

Helmut Pilhar