Erfahrungsbericht Daniela Jost

2 Jahre Wachstum des El Paraiso Verde

Gemischte Gefühle beim ersten Besuch – Frühjahr 2018 – Inforeise

Ich möchte euch gern an meinen Erfahrungen im El Paraiso Verde teilhaben lassen. Im Frühjahr 2018 war es, als ich die Investorenreise machte. Und ich muss zugeben, es waren gemischte Gefühle, die mich begleiteten. Da war zum einen die Begeisterung, welche die Videos über das Projekt in mir geweckt hatten, zum anderen aber auch ein gesundes Misstrauen. Mich schreckte vor allem die für mich gefühlt sehr offensive Verkaufsstrategie ab und so war ich gespannt, mir selbst ein Bild machen zu können.

Als ich auf die Reisegruppe traf, war ich sofort vom Spirit dieser wunderbaren, ähnlich tickenden Menschen angetan. Es war einfach herrlich, auf Gleichgesinnte zu treffen. Auch vom unbedingten positiven Spirit der ersten „Pioniere“ war ich unfassbar begeistert. Ab der ersten Sekunde waren es die Menschen, die für mich das Projekt ausmachten. Skeptisch allerdings blieb ich, was die wirklich visionären Pläne von Sylvia und Erwin Annau betraf.

Die Idee eines Gesundheitszentrums, eines eigenen Jugenddorfes, einer Schule, von gesunden Restaurants, einem Baumarkt etc. klangen beeindruckend. Doch ich schaute auf weites unbebautes Land. Natur, wohin das Auge reichte. Die Begeisterung, die durch die wunderbaren Menschen, auf die ich traf, geweckt wurde hielt an. Doch ebenso die Skepsis, was die Umsetzung der Idee betraf.

Erleben der Pionierzeit – Wohncontainer

Im Folgenden hatte ich das Glück, den Verlauf immer wieder durch Besuche und nicht nur über Videos verfolgen zu können. Ich bewunderte die Menschen, die es tatsächlich aushielten, über Monate in Containern zu leben und für eine Idee zu arbeiten, die für mich weit in der Ferne lag. Ich selbst war nach drei Nächten in solch einem Wohncontainer bereits durch mit diesem Abenteuer. Es schien nach wie vor von außen betrachtet eher langsam voran zu gehen.

Überraschung Januar 2019 – ein „echtes Appartement“ – Blick hinter Kulissen

Umso überraschter war ich, als ich nun im Januar 2019 wieder zu Besuch ins El Paraiso Verde kam: Es standen nun tatsächlich mehr Häuser als ich je erwartet hätte. Und siehe da: Ich konnte die Nacht in einem echten Appartement statt in einem Wohncontainer verbringen!

Richtig nett eingerichtet haben wir dort eine Wohlfühlnacht verbracht und uns von Sylvia und Erwin den Baufortschritt und den neuen Typ Willkommenshaus zeigen lassen. Es hatte sich wahrlich viel verändert seit dem Frühjahr 2018. Bereichernd war für mich vor allem, einmal die beiden Köpfe hinter dem Projekt etwas näher kennenlernen zu können. Viele Vorgehensweisen, die auf den ersten Blick etwas seltsam erschienen, machten durch ein Verständnis der Hintergründe plötzlich Sinn.

Beispielhaft der Aspekt, dass man nicht mal so eben als Besucher, sondern immer nur im Rahmen einer Investorenreise kommen konnte. Nur mal eben auf Besuch, so ohne die Hintergründe zu kennen, würde man wahrscheinlich tatsächlich eher verschreckt sein beim Blick auf das noch immer weite Land. Ich weiß, dass es viele kritische Meinungen über das El Paraiso Verde gibt und ich selbst hatte auch immer wieder so meine Zweifel.

Es scheint einfach zu groß … Doch nach diesem  Besuch muss ich gestehen, dass ich mit dem Gedanken heimfuhr, ob ich dem Projekt über meinen leisen Zweifel nicht doch auch oft Unrecht getan hatte. Ich zolle Menschen  wie Sylvia und Erwin, die sich über einen solchen Zeitraum durch so viele Unwegsamkeiten gebissen haben, meinen Respekt. Und vielleicht ist es wie bei allem im Leben: Es gibt unendlich viele Farbabstufungen zwischen schwarz und weiß. Nichts ist nur hell oder nur dunkel.

Das Hermetische Prinzip

Das hermetische Prinzip der Polarität lehrt uns „Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Gleich und Ungleich sind dasselbe. Gegensätze sind ihrem Wesen nach identisch.“ Es gibt kein Licht ohne Schatten und keinen Schatten ohne Licht. Man könnte auch sagen: Jede Wahrheit ist immer nur die halbe Wahrheit. Wir werden kein Projekt – weder hier in Paraguay noch irgendwo sonst auf der Welt – finden, welches keine Polaritäten aufzeigt.

Und sind es nicht gerade diese Polaritäten, an denen wir letztlich wachsen? „Ohne die Dunkelheit kann man die Sterne nicht sehen.“

Ich wünsche dem El Paraiso Verde von Herzen, dass es in naher Zukunft in seinem ganzen Licht erstrahlen möge.

Daniela Jost

 

Liebe Daniela, vielen, herzlichen Dank für Deinen Bericht, 

Ja, so ist das. Wir haben alles getan, so gut wie wir es eben konnten, um diese Vision in die Realität umzusetzen. Mehr können wir nicht und weniger wollen wir nicht. 

Erwin und Sylvia Annau