Erfahrungsbericht Dr. Kerstin Hübner-Christenson

Zweiter Besuch im El Paraiso Verde – Wir sind gespannt, was sich wohl verändert hat….

Die Februar-Investorenreise 2020 ist unser zweiter Aufenthalt in Paraguay. Das erste Mal haben wir das Paraiso Verde im Mai 2019 besucht. Es ist ein gewaltiges Projekt, das Erwin und Sylvia Annau da in Angriff genommen haben. Und wir sind neugierig, was in den letzten neun Monaten geschehen ist. Um es gleich vorweg zu nehmen: viel hat sich verändert, sehr viel.

Die Straßen-, Damm- Seen- und Kanalbauarbeiten haben enorme Fortschritte gemacht, unzählige Pflanzen sind gesetzt worden, die im Moment zwar noch klein sind, sich im paraguayischen Klima aber bald zu meterhohen Bäumen entwickeln werden.  Eine erste Siedler-Community wohnt bereits vor Ort, einige schon im fertigen Haus, andere legen selber Hand an, unterstützt von heimischen Bautrupps, wieder andere halten nur ein Auge auf den Baufortschritt und wohnen in einem der drei Hotelblocks oder im Containerdorf.

Erster Besuch auf unserem Grundstück in Paraguay

Unser Grundstück erwartet uns frisch gemäht und abgesteckt, damit wir leichter die Entscheidung treffen können, wo genau unser Haus entstehen soll. Erwin bringt uns persönlich im Pickup zu unserem Grundstück und obwohl es am Vortag stark geregnet hat, ist die Straße trocken und sehr gut befahrbar. Kaum ausgestiegen haben wir aber ganz schnell an jedem Bein einen drei Kilo schweren roten Lehmklumpen – eine gute Motivation, schnell eine stabile Bepflanzung und ein gutes Gras herzustellen!

Die Tage vergehen bei spannenden und informativen Gesprächen, Erwin und Joshua beraten uns bei der Gestaltung unseres künftigen Hauses,  Sylvia lässt uns bereitwillig im eigene Haus Anregungen holen, Juan erzählt über Land und Leute,  Rita führt uns durch die Baumschule und erklärt uns die Besonderheiten der Gewächse, Henning macht mit uns eine Tour durch die Nachbarschaft und Andreas zeit uns später in Asuncion wo man was bekommt.

Gourmet-Küche für jeden Geschmack

Zwischendurch köstliche Mahlzeiten – es gibt auch immer eine vegetarische Variante – meistens unter den uralten Bäumen des Madonnenwaldes.

Unter Mittag kann es schon mal recht heiß werden – da hilft ein kühles Bad in einem der Seen oder eine kleine Siesta in einer Hängematte unterm Mangobaum.

Daueraufenthaltsgenehmigung mit VIP- Betreuung

Da wir diesmal die Cedula (die lebenslängliche Aufenthaltsbewilligung) machen, sind wir insgesamt drei Tage mit den Ämterbesuchen und Formalitäten beschäftigt. Überall  hin werden wir begleitet, erwartet, freundlich empfangen – es läuft alles wie am Schnürchen.

Es gibt noch so viel im El Paraiso Verde zu erleben…

Am letzten Tag im Paraiso Verde stellen wir fest, dass wir gar nicht dazu gekommen sind, die bereits vorhandenen alternativ-medizinischen Behandlungen auszuprobieren!

Die Entscheidung steht fest:

beim nächsten Mal werden wir länger bleiben!

Dr. Kerstin Hübner-Christenson, Wien