Erfahrungsbericht Hans Gröbmeyer

Erfahrungsbericht El Paraiso verde

Hallo Leute, möchte heute mal über meine neue Heimat sprechen (schreiben) und wie sich so alles entwickelt hat.

Suche nach einer neuen Heimat

Meine Freundin Martina und ich (Hans) waren schon länger mit der Situation in Deutschland und Europa unzufrieden. Besonders der beginnende Sozialismus, die entstehende Planwirtschaft und die jetzt ausufernde Behördenwillkür (Am eigenen Leib erfahren) waren einfach nicht länger hinnehmbar. Wir suchten also nach einer Alternative im außereuropäischem Ausland. Über viele Länder haben wir wochenlang recherchiert, darunter Kanada USA, Panama, Neuseeland, Australien, Argentinien, Peru und Brasilien. Auf einmal kommt Martina und sagt sie hätte ein Projekt in Paraguay gefunden. Deutsche und Österreicher wollen eine große deutsche Kolonie, genannt „El Paraiso Verde“ errichten.

Skepsis ist angesagt

Meine anfängliche Skepsis war groß und wie in solch weitreichenden und schwierigen Entscheidungen üblich informierte ich mich nicht nur bei den Machern (EPV) sondern auch bei den Gegnern dieses Projektes um die Stichhaltigkeit der Argumente zu überprüfen.

Die Gegner von EPV konnten uns in keiner Weise überzeugen und so meldeten wir uns für eine Investorenreise an (wir wollten es wenigstens gesehen haben).

Unsere Reise begann am 02.05.2019. Wegen eines Streiks der französischen Fluglotsen verpassten wir unseren Anschlussflug in Madrid und wurden über Panama umgeleitet.

Verspätete Ankunft

Wir haben EPV darüber informiert und sie sagten uns wörtlich: „Alles kein Problem, solche Dinge passieren, wir holen euch extra ab“. Am 04.05.2019 sind wir dann um 04:30 früh in Asuncion gelandet. Am Flughafen erwartete uns ein Fahrer, ein Dolmetscher und ein Rechtsanwalt (für evtl. Zollformalitäten). Nach einem gemeinsamen Foto fuhren wir in ein Hotel um zu frühstücken, hinterher ging es weiter nach Caazapa ins Hotel „Las Palmas“ um sich nach der langen Reise frischzumachen.

Die Reisegruppe – „Selberdenker“

Nach einer kurzen Regenerationszeit trafen wir auf die anderen Mitglieder der Investorenreise. Alles sehr sympathische Leute, älter, jüngere, Alleinstehende, Familien mit Kindern vermutlich aus allen Schichten. Wir haben uns mit allen unterhalten und sehr gute Gespräche geführt. So unterschiedlich diese Leute auch sind, es zieht sich wie ein „roter Faden“ durch, es sind allesamt „Selberdenker“.

Menschen die sich nicht vorschreiben lassen wollen was sie zu denken, zu empfinden und zu glauben haben. Wir fühlen uns gut aufgehoben zwischen ihnen und haben kein einziges Mal den Satz gehört: „Was willst du denn uns geht’s doch gut“. Sie wissen einfach, dass die Musik auf der Titanic nicht ewig spielt!

Im Laufe der Investorenreise wurden uns alle Grundstücke und Möglichkeiten vorgestellt und wir haben uns entschlossen ein Grundstück fix zu kaufen und unser Haus darauf zu bauen.

Auf Wiedersehen

Nach einer Woche voller Sightseeing, Grillfesten und Gesangsabenden mussten wir uns wieder nach Hause begeben. Wir wurden mit dem Bus wieder zum Flughafen gebracht und verabschiedeten uns voneinander herzlich.

Zuhause angekommen haben wir erstmal alles „sacken lassen“ viele Eindrücke und vor allem die überaus freundlichen Einheimischen haben uns beeindruckt. In Deutschland wo jeder nur noch gehetzt und getrieben erscheint gibt’s das nicht mehr—leider.

Wir wollten so schnell wie möglich übersiedeln und haben unsere Zelte in Europa so gut es ging abgebrochen. Am 22.02.2020 war es dann soweit und wir konnten mit einem „Oneway-ticket“ starten. Martina und ich sind dann am 23.02.2020 in Asuncion angekommen und wurden vom Flughafen abgeholt. In EPV angekommen stand bereits ein Appartement bereit welches wir, bis unser Haus gebaut ist, bewohnen.

Autokauf mit Hilfe von RELJUV

Herr Henning (Ein Manager von EPV) mit vielen guten Kontakten war uns sehr behilflich beim Autokauf und deren Abwicklung. Jetzt sind wir unabhängig – ein Traum. Wenn wir Spazierengehen   halten immer wieder Einheimische und wollen uns mitnehmen (nett 🙂 ). Sie können sich anscheinend nicht vorstellen, dass jemand freiwillig zu Fuß geht 🙂 .

In der neuen Heimat angekommen

Wir bereuen es absolut nicht uns zu diesem Schritt entschlossen zu haben und freuen uns auf all das was noch kommen wird. Schließlich ist hier viel in Bewegung und am Wachsen.

Wir können jedem nur nahelegen darüber nachzudenken wie viel Freiheit er in Europa noch aufgeben will – für eine angebliche Sicherheit.

Danke an alle welche dieses großartige Projekt ins Leben gerufen und aktiv fortgeführt haben

Mit liebevollen Grüßen

Martina und Hans Gröbmeyer