Q&A: Gartenbau, Bäume und Holz

Alles über Gartenanbau, Holz, Bäume im El Paraiso Verde…

Warum wächst alles so gut in Paraguay und im El Paraiso Verde?

Gegenüber Deutschland haben Bäume in Paraguay durch die hervorragenden Klima- und Bodeneigenschaften eine ca. 5- bis 6-fache Wachstumsgeschwindigkeit.
Beispielsweise haben Brennholzpreise ein ähnlich hohes Niveau wie in Deutschland.
Die Lohnkosten sind wesentlich geringer als in Deutschland, obwohl wir über Mindestlohn zahlen.
Das eingesetzte Material wie Setzlinge, Dünger etc. ist erheblich günstiger als in Deutschland.
Die Grundstückskosten sind wesentlich günstiger. Durch unsere Einkaufspolitik erzielen wir große Einkaufsvorteile, die wir in Teilen an unsere Erwerber weitergeben.

Verkauf der Bäume im El Paraiso Verde selbst kümmern?

Selbstverständlich geben wir Ihnen die nötige Unterstützung – Sie entscheiden, wie die Bäume verkauft werden. Es ist schließlich auch in unserem Interesse, dass Sie einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen.

Werden Anpflanzungen im El Paraiso Verde überwacht bzw. zertifiziert?

Eine FSC-Zertifizierung für Exportholz wird nicht benötigt und entfällt. Die Grundlage in Paraguay ist die sehr strenge Zertifizierung durch die INFONA – Instituto Forestal Nacional und die Umweltbehörde SEAM. Ohne diese Zertifizierungen und Zulassungen könnten wir nicht arbeiten.

Wie kann ich im El Paraiso Verde in Edelhölzer investieren?

Unser Projekt „Naturwald“ ist dazu bestens geeignet. Hierbei handelt es sich um den Kauf eines Grundstücks, auf dem Resturwaldbestände vorhanden sind. Diese werden durch uns mit fehlenden Edelholzsorten angereichert und nachhaltig bewirtschaftet. Aus dem bereits vorhandenen Wald können ab dem 10. Jahr alle 5 Jahre unterschiedlichste Bäume entnommen und verkauft werden. Der freie Bereich wird dann regelmäßig mit neuen Setzlingen angereichert. Hierdurch bleibt auch der natürliche Lebensraum für Tiere und andere Pflanzen weitestgehend erhalten.

Warum setzt die PIC nicht nur auf Edelhölzer in Paraguay?

In erster Linie geht es darum, den grundsätzlichen Holzbedarf zu decken und der Regenwaldabholzung entgegenzuwirken. Die RELJUV S.A. und Ihre Partner sind Vorreiter und übernimmt eine Vorbildfunktion. Sie bietet echte Alternativen!
Edelhölzer sind abhängig von Trends. Es werden regelmäßig durch die RELJUV S.A. Alternativen  erforscht und überprüft.

Wie wird ein bestmögliches Wachstum der gepflanzten Bäume sichergestellt?

Sicherstellung für bestmögliches Wachstum der gepflanzten Bäume im El Paraiso Verde geben die Partner der RELJUV S.A. und haben höchste Qualitätsansprüche. Durch eine eigene Baumschule wird die hohe Qualität der Setzlinge sichergestellt – unabhängig von anderen Anbietern. Aufwendige Recherchearbeiten werden bei der Bewertung und Suche nach neuen Grundstücken durchgeführt. Die RELJUV S.A. partizipiert selbst nur von einem guten Ertrag, wenn der Parzellenbesitzer diesen ebenso hat.

Warum sollte man Holzanbau in Paraguay planen und ausführen?

In Paraguay gibt es zu dem riesigen Holzbedarf wenig Alternativen. Noch heute wird viel mehr Holz gebraucht als wieder aufgeforstet wird – ein echtes Angebotsdefizit! Holz muss in Paraguay nicht über weite Strecken transportiert werden, der Markt findet regional statt. Somit ist der Preis relativ stabil und stellt eine natürliche Form der Wertschöpfung dar.
Paraguay hat seit den 50er Jahren bis heute ca. 85 % seiner Regenwaldflächen verloren. Pro Tag verliert Paraguay über 1.000 ha an Waldfläche, da das Land für Soja und Weideflächen genutzt werden soll.
Paraguay ist so groß wie Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz zusammen. Mit nur 6,7 Mio. Einwohnern gibt es in Relation zur Bevölkerung sehr viel Land. Die hohe Bodenqualität tritt in Paraguay auf beständigen Niederschlag und ein sehr ausgeglichenes Klima – eine ideale Kombination. Deutsche Investoren finden in Paraguay ein freundliches, bevorzugtes Investitionsklima. Die klimatischen Bedingungen sind optimal und die Holzwachstumsraten extrem gut.

Warum ist Thema Eukalyptus Wald interessant für Investoren?

Der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt ist nicht nur bedeutend für die Wirtschaft, sondern vor allem für Mensch und Umwelt. Denn bei den zunehmenden, ausufernden Abholzungen ist die Gefahr groß, dass es bald keinen Wald mehr gibt. Der Waldverlust betrug 2015 auf der Welt rund 18 Mio. ha. Das entspricht einer Fläche, die 2 mal so groß wie ist Portugal.
Holz ist in den meisten Nutzungsarten nicht austauschbar – es gibt keinen sinnvollen Ersatz.

Daher verfolgt die RELJUV S.A. mit den forstwirtschaftlichen Projekten zwei Ziele:

1.  Die Wiederaufforstung des Urwalds und  des Naturschutzgebiets (derzeit ca. 7% des Grundstücks)
2. und die Anpflanzung von Eukalyptus als vielseitig einsetzbares Nutzholz.

Stimmt es, dass man beim Eukalyptus die Wurzeln nicht mehr aus dem Boden bringt und daher spätestens nach 2 oder 3 Pflanzungsperioden das Grundstück ruiniert ist?

Was hier stimmt ist, dass es viele unprofessionelle Eukalyptus-Pflanzungen gibt, bei denen diese Probleme auftauchen können. Wir verfügen über die Maschinen und Fahrzeuge, die nach dem Abholzen des Eukalyptuswaldes (nach 11 Jahren) alle Wurzeln und Baumstümpfe ausreißen.

Humus im El Paraiso Verde

Der Humus im Paraiso Verde ist viele Meter tief und wird durch die laufende Bepflanzung mit Eukalyptus und Gras laufend aufgefüllt und durch die Düngung in seiner Qualität erhalten.

Wenn man beim Eukalyptus sein Geschäft versteht, kann man einen kleinen Teil der Wurzeln sogar im Boden lassen. Diese treiben wieder aus und liefern zusätzlich Brennholz als Nebenertrag, der die laufenden Kosten der Betreuung deckt.

Unsere Aussagen haben wir uns nicht nur von unserem Partner, sondern auch von der Forstbehörde bestätigen lassen.

Laugt Eukalyptus den Boden aus?

Nein. Oder besser gesagt: das stimmt nur, wenn man Eukalyptus FALSCH anbaut. Wird Eukalyptus ohne natürliche Düngung oder nur mit Kunstdünger und mit Glyphosat (Unkrautvernichtungsmittel) oder mit Zuhilfenahme von anderen Chemikalien angebaut, wird der Boden durch die Art der Bepflanzung und die Art der Pflege ausgelaugt.

Übrigens: Wirklich ausgelaugt wird der Boden bei kommerziellem Soya- und Maisanbau. Dieser Anbau ist noch schlimmer als der falsche Eukalyptusanbau.

Wenn man Eukalyptus RICHTIG anbaut, bleiben der Mineralstoffgehalt und der Anteil an Mikroorganismen im Boden zumindest gleich. Wir verwenden keine Kunstdünger und keine Unkrautvertilgungsmittel für Eukalyptus, damit der Boden seinen Mineralstoffreichtum erhält, düngen wir mit einem speziellen Natur-Dünger aus Pressrückständen von unseren Rizinusplantagen. Dieser enthält kompostierte Rizinusschalen und ein Spezialdüngerrezept unserer Eukalyptusspezialisten.

Wir pflanzen zwischen den Eukalyptusbäumen eine spezielle Sorte von Palisadengras (brachiaria brizantha), welche den Rindern besonders gut schmeckt.  Dieses Gras wächst extrem schnell.  Ein Beweis mehr, dass der Boden vom Eukalyptus nicht ausgelaugt wird. Wir lassen ab dem 4. Pflanzungsjahr Rinder zwischen den Bäumen weiden. Dadurch haben wir natürliche Düngung – genau das, was der Eukalyptuswald braucht.

Ein führender Vertreter der Deutschen Ökobauern ist zu unseren Pflanzungen nach Paraguay gereist um sich diese sinnvolle und naturkonforme Pflanzung von Eukalyptus anzusehen und darüber in Deutschland zu berichten.