Soziale Verantwortung

März 2020

Michael Meier:
Und zum Thema Scham und schnellem Geld. Es soll sich doch jeder mal fragen, was er denn schon für Paraguay als seine Wahlheimat geleistet hat. Wir (die Siedler der Privatkolonie in Gründung El Paraiso Verde), haben unseren Nachbarn Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht. Wir schaffen in der ärmsten Region Paraguays Jobs, die über hundert Familien ernähren (Anm. der Redaktion: knapp unter 200 Beschäftigte im El Paraiso Verde), und das zum Mindestlohn und deutlich darüber…. Leider in Paraguay nicht üblich. was zahlt ihr denn euren Gärtnern und Haushaltshilfen so?? Wir haben die Patenschaft für das Altenheim in Caazapa übernommen, weil es sonst geschlossen werden müsste und wir werden dafür sorgen, dass dort auch in Zukunft menschenwürdige Vernältnisse herrschen, auch wenn der Staat mal nicht helfen kann. Wir haben es geschafft, dass die Straße zur Estancia (El Paraiso Verde) besser wird. Bald wird geteert. Irgendeine Vorstellung was das für die ansässige Bevölkerung bedeutet?? Oder was das für ein politischer Kraftakt war?? Wir bieten in Zukunft den Familien, die in der Umgebung wohnen, Notfallmedizin auf EU Standard an….. gratis. Für die Siedler gibt es einen Spanischkurs und wenn wir wollen auch Guaranii (Sprachunterricht). Wir schulen Permakultur und alternative Medizin. Das alles wird ermöglicht durch eine Gemeinschaft von wunderbaren Menschen aus allen Schichten der Bevölkerungen von Österreich, Deutschland und der SChweiz. Lasst eure Vorurteile und den Neid in der alten Heimat und uns einfach in Ruhe.

März 2020

Buenos dias,

heute schreibe ich zum 1. Mal an euch. Eure Berichte lese ich immer wieder gerne und heute standen mir beim Anschauen des Videos die Tränen in den Augen.

Ich muss immer wieder feststellen, dass Ihr ALLE Großartiges erreicht habt und auch immer wieder auf’s Neue erreicht!! Was Ihr in den 3 Jahren geschaffen habt, ist mehr als bewundernswert und ich ziehe immer wieder den Hut vor euch!!!! Trotz einiger Hürden und Tiefschläge – auch provoziert durch den

„Michel Deutsch“-  schafft ihr eine „humane Gesellschaft“, mit Wärme, viel GÜTE und HERZENSBILDUNG!!! Diese Werte u.v.a.m. sind hier in dem „eiskalten Deutschland“ schon lange abhanden gekommen!! Für ‚beseelte Menschen‘ wird es hier immer unerträglicher – ein inhumanes, satanisches System!! Ich wäre auch sehr gern bei euch im Boot und hätte dieses Projekt gern mit unterstützt, nur leider bin ich hier im „offenen Vollzug DE“ gefangen.

Alles Liebe und Gute für euch ALLE und beste GESUNDHEIT

wünscht euch aus dem grauen DE

Daniela


Hallo lieber Erwin,

vielen, vielen  Dank für die Beantwortenden E-Mails die Du mir gesendet hast.

Ich werde deinen Hinweis gerne nachkommen und werde gleich morgen mit Henning Telefonieren.

Hier eine kurze Antwort von uns bezgl. deinen letzten Newsletter.

Lieber Erwin

Meine liebe Daniela & ich möchten uns bei Dir für den großartigen Newsletter vom 19.02.2020 recht herzlich Bedanken.

Als wir diese Zeilen mit großer Begeisterung zu Ende gelesen hatten, ging uns das Herz auf.

Du sprichst genau das an was wir in unseren Leben vermissen.

Begegnung auf Herzensebene“ was für ein schönes Gefühl.

Doch das ist eine Wunschvorstellung, zumindest hier bei uns in Wien wo wir Jahr für Jahr des anderen belehrt werden und es leider nicht mehr so lebenswert ist wie es mal war.

Deshalb reisen Dani & Ich ab den 01.07.2020 mit einen ONEWAY TICKET  zu Euch und möchten mit unserem TUN einen gemeinschaftlichen Beitrag leisten.

Die „Vergessenen von Paraguay…“

Daniela hat voller Demut den Gedanken gepflegt, dass Sie dem Altersheim in Caazapá sehr gerne mit ihrer Fachkompetenz als Dipl. Krankenschwester ihren Beitrag leisten möchte.

Wir bedanken uns bei den gesamten RELJUV Vorstand recht herzlich für Euer unermüdliches TUN und freuen uns dass wir bald bei Euch sein dürfen.

Herzliche Grüße aus Wien

Daniela & Helmut Jelinek